WordPress Backup erstellen – welche Möglichkeiten gibt es?

Symbolische Darstellung eines WordPress-Backups mit Server- und Sicherungssymbolen

Ein Backup ist die Lebensversicherung deiner WordPress Website. Trotzdem wird dieses Thema oft aufgeschoben – bis etwas schiefgeht. Ein Update, ein technischer Fehler oder ein Angriff reichen aus, um eine Website unbrauchbar zu machen.

Mit einem aktuellen Backup lassen sich solche Situationen meist schnell und stressfrei lösen.

Doch welche Backup-Möglichkeiten gibt es eigentlich?

Warum Backups so wichtig sind

WordPress Websites bestehen aus vielen beweglichen Teilen: Core, Plugins, Themes, Datenbank und Medien. Änderungen passieren ständig – bewusst oder unbewusst.

Backups schützen dich unter anderem vor:

  • fehlgeschlagenen Updates
  • Plugin- oder Theme-Fehlern
  • Serverproblemen
  • Sicherheitsvorfällen
  • versehentlichen Änderungen

Ohne Backup kann selbst ein kleines Problem schnell teuer werden.

1. Backups über den Hosting-Anbieter

Viele Hosting-Anbieter erstellen automatische Backups – oft täglich oder wöchentlich. Das ist bequem, sollte aber nicht die einzige Absicherung sein.

Wichtig zu prüfen:

  • Wie oft werden Backups erstellt?
  • Wie lange werden sie aufbewahrt?
  • Lassen sie sich selbstständig wiederherstellen?

Hosting-Backups sind eine gute Basis, ersetzen aber kein individuelles Backup-Konzept.

2. Backups mit WordPress Plugins

Backup-Plugins sind weit verbreitet und einfach zu bedienen. Sie ermöglichen automatische Backups und oft auch eine Wiederherstellung direkt aus dem WordPress Backend.

Typische Funktionen:

  • zeitgesteuerte Backups
  • Auswahl von Dateien und Datenbank
  • Speicherung auf externen Diensten

Wichtig ist, das Plugin regelmäßig zu prüfen und aktuell zu halten.

3. Manuelle Backups

Wer mehr Kontrolle möchte, kann Backups auch manuell erstellen – etwa über FTP und phpMyAdmin oder entsprechende Server-Tools.

Diese Methode ist flexibel, aber fehleranfälliger und im Alltag oft zu aufwendig.

4. Externe Backup-Speicherung

Backups sollten nicht ausschließlich auf dem gleichen Server liegen wie die Website selbst. Bei Serverproblemen oder Angriffen sind sie sonst im schlimmsten Fall ebenfalls betroffen.

Externe Speicherorte bieten zusätzliche Sicherheit – egal ob Cloud oder separater Server.

Wie oft sollte ein Backup erstellt werden?

Die richtige Backup-Frequenz hängt von der Website ab:

  • statische Websites: wöchentlich
  • regelmäßig gepflegte Websites: täglich
  • WooCommerce-Shops: mehrfach täglich

Je häufiger sich Inhalte ändern, desto häufiger sollten Backups erstellt werden.

Backups testen – oft vergessen, aber wichtig

Ein Backup ist nur dann wertvoll, wenn es sich auch wiederherstellen lässt. Trotzdem wird dieser Punkt häufig vernachlässigt.

Ein regelmäßiger Test spart im Ernstfall viel Zeit und Nerven.

Backups gehören zur Grundausstattung

Ein funktionierendes Backup-Konzept ist keine Kür, sondern Pflicht. Es sorgt für Sicherheit, Planbarkeit und Ruhe – gerade bei Updates oder größeren Änderungen.

Wenn du unsicher bist, ob deine WordPress Website ausreichend abgesichert ist: Wir von Tradino unterstützen dich bei der Einrichtung und Betreuung eines zuverlässigen Backup-Konzepts.

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