Updates gehören zu WordPress dazu. Sie schließen Sicherheitslücken, bringen neue Funktionen und erbessern die Performance. Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass nach einem Update plötzlich etwas nicht mehr funktioniert.
Sei es eine Fehlermeldung, eine weiße Seite oder ein nicht mehr erreichbares Backend – solche Situationen sind ärgerlich, aber meist lösbar.
Warum treten nach Updates überhaupt Fehler auf?
WordPress besteht aus vielen Einzelteilen: Core, Theme, Plugins und Serverumgebung müssen zusammenspielen. Wird ein Teil aktualisiert, kann es zu Inkompatibilitäten kommen.
Häufige Gründe sind:
- Plugins, die nicht mit der neuen WordPress-Version kompatibel sind
- veraltete oder schlecht gepflegte Themes
- Änderungen an der PHP-Version des Servers
Das Update selbst ist selten „kaputt“ – meist liegt das Problem im Zusammenspiel der Komponenten.
Typische Fehler nach WordPress Updates
Nach einem Update zeigen sich Probleme oft in ähnlicher Form:
- weiße Seite ohne Fehlermeldung
- Fehler 500 (Internal Server Error)
- Backend nicht mehr erreichbar
- bestimmte Funktionen fehlen oder reagieren nicht mehr
Je nachdem, ob Frontend oder Backend betroffen sind, unterscheiden sich die nächsten Schritte.
1. Ruhe bewahren und nichts überstürzen
Auch wenn der Druck groß ist: Hektische Änderungen verschlimmern die Situation oft. Wichtig ist, strukturiert vorzugehen und keine Änderungen ohne Backup vorzunehmen.
2. Plugins als Ursache prüfen
Plugins sind die häufigste Fehlerquelle nach Updates. Wenn möglich, sollten sie testweise deaktiviert werden, um den Verursacher einzugrenzen.
Gerade Plugins, die lange nicht aktualisiert wurden, sind häufig betroffen.
3. Theme als Fehlerquelle ausschließen
Auch Themes können nach Updates Probleme verursachen – insbesondere bei individuell angepassten oder älteren Themes.
Ein Test mit einem Standard-Theme zeigt schnell, ob das aktive Theme beteiligt ist.
4. PHP-Version prüfen
Viele Hoster aktualisieren PHP-Versionen automatisch oder bieten mehrere Versionen an. Nicht jedes Plugin oder Theme ist sofort mit der neuesten PHP-Version kompatibel.
Ein Abgleich der PHP-Version kann hier entscheidend sein.
5. Fehlermeldungen sichtbar machen
Oft liefert WordPress intern klare Hinweise – sie werden nur nicht angezeigt. Durch Aktivieren des Debug-Modus lassen sich konkrete Fehlerquellen identifizieren.
Das spart Zeit und verhindert unnötiges Rätselraten.
Wie lassen sich Update-Probleme vermeiden?
Ganz verhindern lassen sich Probleme nie – das Risiko lässt sich aber deutlich reduzieren:
- regelmäßige Backups vor Updates
- Updates nicht gesammelt, sondern schrittweise durchführen
- Plugins und Themes nur aus vertrauenswürdigen Quellen nutzen
- veraltete Erweiterungen konsequent entfernen
Eine saubere Wartungsroutine zahlt sich langfristig aus.
Updates sind wichtig – aber kein Selbstläufer
Fehler nach WordPress Updates sind ärgerlich, aber kein Ausnahmefall. In den meisten Fällen lassen sie sich schnell beheben, wenn man weiß, wo man ansetzen muss.
Wenn du Updates nicht selbst betreuen möchtest oder nach einem Update Probleme hast: Wir von Tradino kümmern uns um Wartung, Updates und Fehlerbehebung – strukturiert, nachvollziehbar und ohne unnötige Risiken.
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